Dienstag, Januar 28, 2020
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Wutanfälle bei Kindern – was steckt dahinter?

6 Tipps, wie Sie Wutanfälle Ihrer Kleinen begegnen können

Alle Eltern werden sie im Laufe der Entwicklung ihrer Kinder miterleben – Wutanfälle. Die Kleinen schreien los und toben wie verrückt. Eine Herausforderung für die Nerven und die Geduld aller Eltern. Pädagogin, Autorin und Fisher-Price Expertin Uta Reimann-Höhn verrät, was hinter Wutanfällen bei kleinen Kindern steckt:

„Wutanfälle sind ganz normal, denn Kinder haben Bedürfnisse und Wünsche, die sie zielstrebig verfolgen.

Ein kleines Kind drängt immer auf sofortige Befriedigung. Bei Hunger, Durst und Schlaf ist das sinnvoll, bei einem Spielzeug nicht. Kleine Kinder haben noch nicht die Möglichkeit, weit in die Zukunft zu blicken. Wenn sie einen Wunsch haben, können sie sich nicht vorstellen, dass dieser erst in einer Woche, zum Geburtstag oder zu Weihnachten erfüllt wird.

Die ersten Schritte für Eltern allein

Dieses Aufschieben von Bedürfnisbefriedigung ist ein langwieriger Prozess, der erst nach und nach gelernt werden muss. Sie verstehen nicht, dass Eltern gerade keine Zeit zum Spielen haben, weil sie noch etwas Wichtiges zu erledigen haben. Das Kind fühlt sich deshalb im ersten Moment abgelehnt und gibt seiner Wut und der Enttäuschung lautstark seinen Ausdruck.“

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Dieses Kind ist ein wenig frustriert.
 

Pädagogin, Autorin und Fisher-Price Expertin Uta Reimann-Höhn gibt 6 Tipps, wie Sie Wutanfälle Ihrer Kleinen begegnen können:


  1. Bleiben Sie am besten ganz ruhig, geben Sie nicht nach und erklären Sie Ihrem Kind in einem sanften Tonfall, dass sie den Wutanfall nicht gut finden und darauf nicht reagieren werden. Denn nur wenn das Kind merkt, dass der Wutanfall nicht zur Erfüllung des Wunsches führt, wird es sein Verhalten langfristig ändern. Falls möglich, können Sie Ihr Kind auch in den Arm nehmen und es beruhigen.
  2. Manchmal funktioniert es auch, das Kind mit etwas Anderem abzulenken. In den meisten Fällen müssen Sie wahrscheinlich den Wutanfall einfach aushalten und abwarten, denn er ist ein wichtiger Prozess in der Entwicklung.
  3. Es ist wichtig, dass sie die Hintergründe des Wutanfalls hinterfragen. Hat Ihr Kind ein
    lebenswichtiges Bedürfnis, das nicht befriedigt wird, so sollte das natürlich nicht ignoriert werden. Ein hungriges Kind, ein krankes Kind, ein Kind mit Schmerzen oder großem Durst kann dies ebenfalls durch Wutanfälle ausdrücken. Diese Bedürfnisse sollten Sie ernst nehmen und befriedigen.
  4. Kinder sind sehr willensstark und stellen Sie mit Wutanfällen und den Ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln auf die Probe. Die Wirksamen werden sie weiter anwenden, die Unwirksamen langsam ablegen. Daher gilt: Bleiben Sie konsequent und verständnisvoll, spenden Sie Trost und zeigen Sie Geduld. Druck, schimpfen und Drohungen sind nicht geeignet, um einen Wutanfall zu begegnen.
  5. Wechseln Sie sich als Eltern bei der Beruhigung Ihres Kindes ab, denn ein Wutanfall kann sehr anstrengend sein. Wenn Sie erschöpft sind, geben Sie das ruhig zu und bitten Sie ihren Partner, wenn Sie die Möglichkeit haben, um Ablösung.
  6. Reagieren Sie auf keinen Fall mit Liebesentzug. Ihr Kind kann das nicht verstehen und dadurch Verlustängste entwickeln.

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In eigener Sache: Dieser Artikel würde von fisher-price unterstützt. Vielen Dank von Adeba.

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