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Unsere Ernährung ist immer ein ganz entscheidender Faktor bei allen Abläufen in unserem Körper und sogar in unserem Kopf. Die Entwicklung des Kindes im Mutterleib ist davon natürlich nicht ausgenommen. So kannst mit Deiner Ernährung erheblich dazu beitragen, einer möglichen Fehlgeburt vorzubeugen. Ernährungswissenschaftler und Ärzte wissen, dass bestimmte Lebensmittel einen sogenannten „spontanen Abort“ auslösen können.

Wenn das ungeborene Baby seinen Platz in der Gebärmutter eingenommen hat, wird es über den Mutterkuchen (Plazenta) versorgt. Die Plazenta dient unter anderem dem Austausch von Substanzen aus dem Blut der Mutter, das heißt, das Kind wird so mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt, während die Abfallprodukte des Kindes mit dem Blut der Mutter abtransportiert werden.

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Zudem wirkt die Plazenta als Filter gegen Schadstoffe von außen. So schützt die sogenannte Plazentaschranke den Embryo vor Vergiftungen. Ihre Dynamik hat aber Grenzen und diese werden in trauriger Regelmäßigkeit überschritten von:

  • Alkohol
  • Nikotin
  • Bakterien
  • Medikamenten
  • Schwermetallen
  • Umweltgiften

Bedenke in diesem Zusammenhang auch, dass bestimmte Lebensmittel wehenfördernd wirken können. Besonders sensibel gegen giftige Substanzen ist der Fötus zwischen der dritten und achten Schwangerschaftswoche (SSW), da sich in dieser Phase die meisten Organe ausbilden. Das bedeutet, dass Du dann mit Medikamenten sehr vorsichtig umgehen musst und am besten immer Deinen Arzt um Rat bittest.

Fehlbildungen durch Alkohol, Tabak und Drogen

Zwar führen Gifte nicht sofort zu einer Fehlgeburt, nachhaltige Schädigungen des Embryos lösen sie allemal aus. Durch Alkohol ergibt sich zum Beispiel oftmals ein Minderwuchs oder Fehlbildungen, die auch eine geistige Behinderung einschließen kann.

Wenn Mütter während der Schwangerschaft rauchen, entwickeln sich bei ihren Kindern häufiger Allergien, auch können gesundheitliche Probleme der Lunge die Folge sein, was vorrangig dem im Zigarettenrauch enthaltenen Schwermetall Cadmium geschuldet ist.

Bei Drogen ist meistens die chemische Zusammensetzung völlig unklar. Hinzu kommt die hohe Infektionsgefahr beispielsweise durch Heroinspritzen. Wer bereits abhängig ist, sollte unbedingt seinen Arzt zurate ziehen und gegebenenfalls über einen Ersatzstoff sprechen, der hoffentlich den Fötus weniger schädigt.

Keine rohen tierischen Lebensmittel

Rohes Fleisch, Fett oder Fisch stellt geradezu einen Nährboden für die explosionsartige Vermehrung von Bakterien wie Salmonellen, Listerien oder Toxoplasmoseerreger dar. Zwar ist eine daraus resultierende Durchfallerkrankung für die Mutter nicht gleich lebensbedrohlich, aber wenn solche Keime doch bis zum Kind vordringen, verursachen sie dort ganz erhebliche Schäden.

Daher solltest Du Fisch, Fleisch & Co. stets mehr als ausreichend erhitzen. Mett, Tatar, Rohschinken, Rohwurst sowie rohe Fischprodukte wie Sushi, Austern und Kaviar gehören nicht auf Deinen Tisch, zumindest solange Du schwanger bist oder stillst. Kalt geräuchertes Fleisch oder Fisch steht in der diesbezüglichen Gefährlichkeit den bereits genannten Lebensmitteln kaum etwas nach.

Rohe Eier bergen stets die Gefahr einer Salmonelleninfektion. Dazu solltest Du wissen, dass in dieser Hinsicht Tiramisu oder Mayonnaise damit gleichzusetzen ist. Produkte aus Rohmilch können sich ebenfalls als Salmonellenträger erweisen, weil sie bei der Herstellung nur unzureichend erhitzt werden, weshalb Keime überleben. Falls Du gerade schwanger bist, streichst Du deshalb auch Weichkäse wie Brie, Camembert oder Gorgonzola von Deiner Speisekarte.

Schwermetalle und andere Umweltgifte

Innereien wie Niere und Leber enthalten viele wichtige Spurenelemente wie Magnesium und Eisen. Das ist aber kein Grund für die schwangere Frau, so etwas zu essen. Da diese Organe bei allen Lebewesen als Giftfilter fungieren, sind sie folgerichtig mit Schwermetallen und anderen Umweltgiften angefüllt. Im Übrigen enthält Leber relativ viel Vitamin A, was in größerer Menge nicht unbedingt gut für Dein Kind ist.

Große Raubfische sind zugleich große Quecksilber-Quellen und speziell dieses Schwermetall hat einen sehr schädlichen Einfluss auf die Entwicklung des Gehirns des Kindes. Zu meiden sind also vor allem:

  • Aal
  • Barsch
  • Blauleng
  • Bonito
  • Fächerfisch
  • Haifisch
  • Hecht
  • Heilbutt
  • Marin
  • Rotbarsch
  • Roter Thun und Weißer Thunfisch
  • Schwertfisch
  • Seeteufel
  • Speerfisch
  • Steinbeißer

Nahrungsmittel, die eine Fehlgeburt auslösen können

  • Chinin: Dieser Stoff ist in Bitterlemon und Tonic Drinks enthalten.
  • Gewürze: Den Inhaltsstoff Cumarin verwendet die schwangere Frau ausgesprochen sparsam. Es ist zum Beispiel in Zimt, Kardamom und Ingwer enthalten. Da es unter anderem die Durchblutung anregt, könnte es frühzeitige Wehen auslösen. Chinesische Kräutermischungen und sogar Kekssorten wie Zimtwaffeln sind daher mit großer Vorsicht zu genießen. Die folgenden Gewürze beziehungsweise Gewürzmischungen stimulieren die Gebärmuttermuskulatur auf eine eher unerwünschte Art und Weise: Curry, Koriander, Majoran, Nelken und Thymian.
  • Grüner Papaya: Vor allem in der unreifen Papaya ist eine die Wehentätigkeit fördernde Substanz enthalten.
  • Koffein: Zwei Tassen Kaffee enthalten ungefähr 200 Milligramm Koffein und diese Tagesration sollte der schwangeren Frau reichen. Bedenke dabei, dass Koffein nicht nur in Kaffee, sondern auch in grünem und schwarzem Tee, in Coca-Cola oder in Energy-Drinks enthalten ist.
  • Lakritze: Sie enthält die für Föten schädliche Glycyrrhetinsäure. Dies gilt auch für Salmiakpastillen.
  • Zuckerersatzstoffe: Sie wirken in der Regel abführend und können so Wehen zu früh auslösen. Vor allem Diabetikerprodukte enthalten Zuckerersatzstoffe.

Alles, was stark abführend wirkt, denke dabei auch stets an Deine Medikamente, kann eine Fehlgeburt auslösen.

Beachte die folgenden Hinweise, um eine Fehlgeburt zu vermeiden

  • Vielleicht klingt es etwas banal, aber das Händewaschen, insbesondere vor der Zubereitung der Speisen und nach dem Anfassen rohen Fleisches ist das A und O.
  • Alle rohen Lebensmittel werden vor dem Verzehr gewaschen, am besten auch gleich gekocht.
  • Frisches Obst und Gemüse solltest Du unmittelbar vor dem Verzehr mit lauwarmem Wasser abwaschen. Dadurch werden Pestizide und andere schädliche Umweltgifte weitgehend entfernt. Da das aber nie ganz vollständig gelingt, entscheidest Du Dich besser grundsätzlich für Bio-Produkte.
  • Ein hohes Maß an Hygiene und vor allem keimfreie Lebensmittel stehen im absoluten Vordergrund. Da darf man bei so manchem Restaurantbesuch skeptisch sein. Was hilft, ist, im Zweifel doch lieber selbst zu kochen.
  • Leitungswasser aus alten Bleirohren kann mit dem giftigen Schwermetall belastet sein. In der Schwangerschaft darfst Du Dir daher stilles Wasser aus der Flasche leisten.

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Fachredaktion Adeba
Ich bin eine Diplom-Psychologin mit Lehrbefähigung, die gerne Texte rund um zwischenmenschliche Beziehungen, Gesundheit und Ernährung schreibt. Manchmal auch über Kultur und Reisen und hin und wieder sogar über Geschichte. Ich freue mich sehr über Eure Kommentare und hoffe, Ihr mögt meine fachlichen Texte, die immer ein wenig meine persönliche Handschrift tragen. Ich möchte Euch rund um die großen Themen Schwangerschaft, Geburt und Kindererziehung informieren, wichtige Anregungen geben und gern auch mal zu einer kontroversen Diskussion provozieren.

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