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Die Partnerwahl folgt offenbar bestimmten Gesetzmäßigkeiten. Neuere Studien basierend auf Daten aus Deutschland belegen zum Beispiel, dass der neue Partner in seiner Art und Aussehen gar nicht so weit entfernt ist von seinem „Vorläufermodell“. Aber schauen wir doch mal etwas genauer hin.

Gegensätze ziehen sich an – oder etwa nicht?

Über das Thema Partnerwahl haben sich die Menschen schon immer gern Gedanken gemacht. Ganze Wissenschaftler- und Psychologen-Teams, Soziologen und sogar Biologen haben immer wieder nach den Kriterien gesucht, wonach Menschen ihren Partner auswählen. Da kommt gerade eine aktuelle, Ende Juni 2019 veröffentlichte Studie der Universität von Toronto recht, die wieder einmal mehr zu berichten weiß, wie wichtig Gemeinsamkeiten sind.

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Die kanadischen Psychologen begründen darin, dass viele Menschen einen Partner suchen, der ihnen in weiten Teilen eher ähnelt. Besonders ausschlaggebend sei aber, dass der neue Partner auch noch dem Ex-Partner ähnlich ist, so jedenfalls ist es nun in den Proceedings of the National Academy of Sciences“ (PNAS) nachzulesen.

Sehr verwunderlich ist das Ergebnis natürlich nicht. Wenn es stimmt, dass ich dazu neige, mir einen Partner zu suchen, der mir ähnlich ist, dann werde ich diesem Muster beim nächsten Partner ebenso folgen. Ergo müssen sich auch die verschiedenen Partner ähnlich sein.

Mama vs. Papa. Wer ist besser?

Wie funktioniert also die Partnerwahl?

Als Datenbasis für die Langzeitstudie „Pairfam“ werden jedes Jahr circa 12.000 Menschen in Deutschland befragt. Für ihre Studie zum Thema Partnerwahl konzentrierten sich die Wissenschaftler auf 332 Teilnehmer, die in der Zeit von 2008 bis 2017 zwei Partner vorweisen konnten.

Alle Beteiligten, also die Studienteilnehmer, ihre gegenwärtigen Partner und ihre vorangegangenen Partner füllten Fragebögen aus, die auf bestimmte Merkmale der eigenen Persönlichkeit abzielten.

Sie sollten zum Beispiel beantworten, wie gern man streitet, wie pflichtbewusst man sich einschätzt, ob gewisse neurotische Wesensmerkmale vorhanden sind oder wie offen man sich für Neues interessiert. Insgesamt gaben die Wissenschaftler 21 Charakterzüge für den Vergleich vor.

„Gleich und gleich gesellt sich gern“

Interessanterweise waren die Übereinstimmungen zwischen dem aktuellen und dem ehemaligen Partner signifikant ausgeprägter als jene zwischen den eigentlichen Studienteilnehmern und ihren Partnern, egal ob neu oder alt. Abweichungen von diesem Muster gab es aber bei jenen Teilnehmern, die sich selbst als sehr extrovertiert, also besonders offen für Neues, charakterisierten.

Die meisten glauben, dass sie nach der Trennung zumindest wissen, worauf sie bei ihrem nächsten Partner achten sollten. Merkwürdigerweise, so das Ergebnis der Studie zur Partnerwahl, hat der nächste Partner sehr oft große Ähnlichkeit mit seinem Vorgänger.

Wenn es tatsächlich so ist, wie die Studienergebnisse suggerieren, hätte dies zur Konsequenz, dass Algorithmen für das Onlinedating entwickelt werden könnten, die quasi mit einer garantierten Erfolgswahrscheinlichkeit verbunden werden könnten. In diesem Zusammenhang möchten wir an dieser Stelle auch noch mal an eine frühere, sehr interessante Studie erinnern.

Alles rund um das Thema Hochzeit bzw. Heirat

Ist unsere Partnerwahl vorhersehbar?

An der Universität von Michigan wollte einst der Psychologe David Buss herausfinden, welche Vorstellungen Frauen von ihrem Traummann haben, und im Gegenzug natürlich auch noch wissen, welche Eigenschaften eine ideale Partnerin für einen Mann haben sollte. Daraus wurde schließlich die größte, jemals weltweit durchgeführte Partnerwahlstudie überhaupt.

Befragt wurden zu diesem Themenkomplex auf sechs Kontinenten mehr als 10.000 Menschen in 37 Ländern. Und daran gearbeitet haben 50 Wissenschaftler über einen Zeitraum von mehr als fünf Jahren. Dabei wurden rigoros alle Kulturkreise einbezogen, zum Beispiel auch Länder wie Sambia, wo Vielweiberei ganz normal ist.

Zur Ausbildung des Datenfundus dienten 35 Fragen, in denen es um die Erfassung von 18 Persönlichkeitsmerkmalen ging, die da unter anderem waren:

  • Fleiß
  • Freundlichkeit
  • Sinn für Humor
  • Intelligenz
  • Reife
  • Zuverlässigkeit
  • gesellschaftlicher Status usw.

Jedem Kriterium sollte eine Punktzahl von -3 für unerwünscht bis +3 für erwünscht zugeordnet werden. Die Forscher gaben sich bewusst große Mühe, Menschen aus allen Bevölkerungsgruppen und Bevölkerungsschichten zu befragen.

So fand die Aktion in Großstädten wie New York, Rio de Janeiro, Schanghai oder Teheran und auch in entlegenen ländlichen Regionen Indiens, Taiwans oder Neuseelands statt. Es handelte sich um Menschen jedes Bildungsstandes in kapitalistischen oder sozialistischen Ländern.

Über alle Kulturen und Religionen hinweg verhalten sich die Menschen bei ihrer Partnersuche beziehungsweise ihren sexuellen Strategien offenbar ziemlich ähnlich, so das Ergebnis dieser Studie. Was in uns allen schlummert, lokalisiert wahrscheinlich im Hirnstamm, ist die gesamte Evolution des Menschen, der zu dem geworden ist, was er ist, nicht zuletzt aufgrund seines Sexualverhaltens.

Welche Phasen gibt es in einer Beziehung

Was Frauen wünschen

  • Reich soll er sein, gut aussehen und höflich, gerade auch als Liebhaber.
  • Aufrichtigkeit, Güte und eine von viel Zärtlichkeit garnierte Zuneigung, so soll er sein der Partner, den sich alle Frauen auf der ganzen Welt wünschen. Gerade Warmherzigkeit signalisiert den Frauen die Bereitschaft und Fähigkeit, auf ihre Bedürfnisse und die der Kinder einzugehen.
  • Überall auf unserem Planeten ist bei Frauen die finanzielle Sicherheit ganz großgeschrieben, im Durchschnitt in etwa doppelt so groß wie bei den Männern. Dies gilt für arme Frauen ebenso wie für reiche.
  • Der gesellschaftliche Status hat bei Frauen einen besonders hohen Stellenwert. Auch in diesem Punkt sind Männer viel entspannter.
  • Dass Frauen etwas ältere Männer deutlich bevorzugen, mag damit zusammenhängen, dass sie damit einen höheren Wohlstand, einen besseren gesellschaftlichen Status sowie große Reife und Zuverlässigkeit verbinden.
Partner gefunden und gleich schwanger geworden.

Aber was wollen Männer?

  • In erster Linie sexuelle Abwechslung. Der schnelle Ritt ins Bett steht im absoluten Vordergrund. Um hier schnell zum Ziel zu kommen, geht der Mann in die Charme-Offensive, wirkt sportlich, legt sogar mal gute Manieren an den Tag, tut so, als sei er aufrichtig, humorvoll und gebildet, nicht selten wird Reichtum vorgegaukelt.
  • Dennoch legen Männer die Messlatte hoch, wenn es um die Wahl der Lebenspartnerin geht. Was der Mann nicht ausstehen kann, sind Hässlichkeit, ausgeprägte Bindungsabsicht (Klettenhaftigkeit), Körperbehaarung und ein gedämpfter Sexualtrieb, der zu wünschen übrig lässt.
  • Dass ihm die Frau unbedingt absolut treu sein muss, darüber brauchen wir hier nicht weiter debattieren. Dagegen können viele Frauen mit der Untreue ihrer Männer deutlich besser umgehen, was aber ihren Hang zur Eifersucht nicht unbedingt schmälert.
  • Ob blond, ob schwarz, ob braun, Männer lieben alle Frau’n. Dennoch gibt es sehr wohl Vorlieben, die oftmals etwas mit Frauenbildern aus ihrer Kindheit zu tun haben, meistens die Mutter. Die Aborigines in Australien haben ein Faible für dicke Frauen, im Ostsudan reizen lange Hängebrüste und in Südafrika sind lang gezogene Schamlippen en vogue.
  • Wissenschaftlich erwiesen ist inzwischen, dass Männer auf ein besonders symmetrisches Gesicht und auf eine bestimmte Relation zwischen Hüften und Taille abfahren. Und deutlich jünger als sie selbst sollen die Frauen ja auch sein. Die Altersdifferenz steht sogar mathematisch in einer direkten Beziehung zum gesellschaftlichen Status des Mannes.

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Lies was andere über das Thema wissen und sagen in unserem Forum.
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