Polioerkrankungen sind uns heute fast nicht mehr gegenwärtig, da sie seit Einführung der Schluckimpfung 1962 glücklicherweise sehr stark zurückgedrängt wurden und heute in Deutschland nicht mehr vorkommt. Eine akut verlaufende kann zu Komplikationen wie Lähmungen und Schädigungen des zentralen Nervensystems führen. Überwiegend sind Kinder im Alter zwischen drei und acht Jahren, gelegentlich auch ältere Personen bis ins Erwachsenenalter betroffen.

Übertragung: Das Virus wird in der Regel durch den Mund durch mangelnde Hygiene Nahrungsmittel in den Körper aufgenommen und vermehrt sich anschließend im .

Inkubationszeit: 1 – 3

Symptome: Diese Erkrankung verläuft häufig unsichtbar und hat einen phasenhaften . Sie kann in jeder Phase enden. Zunächst beginnt sie mit einem uncharakteristischen fieberhaften Infekt – 95% aller Infizierten zeigen nicht einmal das, sind dann aber trotzdem immun. Bei den restlichen 5% kommt es zu einem Befall der Gehirnhäute mit dem Symptomen , Kopfschmerzen und Nackensteifigkeit. Ein kleiner (ca 1%) bekommt das Vollbild einer Poliomyelitis mit Lähmungen, die dadurch entstehen, daß sich Nervenzellen entzünden und schließlich zerstört werden. Jedenfalls sind 3 Arten von Poliomyelitis bekannt, sie sind aber meist gemischt in verschiedenen Kombinationen auftretend.

Es gibt sie

  • im Rückenmark: Lähmungen an Armen und Beinen sowie am Rumpf – Atemmuskulatur!!!
  • im verlängerten Mark: Hirnnerven sind involviert
  • direkt im : mit Bewußtseinseintrübung, vom ausgehende Atemlähmung

Lähmungen bilden sich nach der Genesung nur teilweise zurück. Atem- und Schlucklähmungen z. B. sind gut rückbildungsfähig, Arme, Beine und Rumpf dagegen behalten schlaffe Lähmungen zurück, die Muskulatur ist dünn, Körperteile bleiben im Wachstum zurück oder wachsen asymmetrisch.

Bei Erwachsenen verläuft die Polio oft besonders schwer.

Schutzimpfung: Für eine > Impfung wird in Deutschland nur noch der inaktivierte Impfstoff verwendet. Seit 1998 wird die Schluckimpfung mit abgeschwächten Lebendviren nicht mehr angewandt. Die früher gelegentlich vorkommenden Impferkrankungen können so nicht mehr auftreten, denn der Totimpfstoff kann keine Erkrankung mehr auslösen.

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