Warum heißt die Grippe Schweinegrippe?

Großes Kinderwunschforum auf Adeba

Man geht derzeit davon aus, dass die Grippeviren ursprünglich von den Vögeln kamen. Über den Vogelkot stekten sich dann die Schweine an. Sie bekamen also eine Form der Vogelgrippe. Da die Schweine den Menschen genetisch sehr nahe stehen, steckten sich wohl auch einige Schweine mit einem menschlichen Virus an.. Im Schwein selber mutierte dann die Mischung aus Vogelgrippe-Virus und Mensch-Virus zu einem neuem Virus dem Schweine-Grippen-Virus. Dies war dann wiederum ebenfalls durch die Nahe genetische Verwndschaft ansteckend für die Menschen, bzw. kann dies nun auch von Mensch zu Mensch übertragen werden.

Wer ist von der Grippe betroffen?

Anscheinend sind alle Altersstufen davon betroffen.

Kann eine Pandemie ausgelöst werden?

Folgende günstige Faktoren sprechen für einen eher unkomplizierten :

  • Die Ausbreitung verläuft nach aktuellem Kenntnisstand immer noch relativ langsam. Entsprechend den Computermodellen zu einer Pandemie mit einem sehr ansteckenden Virus hätten sich schon weltweit wesentlich mehr Krankheitsfälle finden müssen.
  • Außerhalb von Mexiko zeigt sich ein relativ dezentes Krankheitsbild. In Mexiko scheint es sich um eine Mischepidemie zwischen normaler Grippe und Schweinegrippe zu handeln. Die der Erkrankten ist unbekannt, dürfte aber deutlich über den angenommenen 1000 Fällen liegen. Die 100 Todesfälle (davon bisher nur ca. 20 durch Schweineinfluenza bestätigt) wären dadurch relativiert:Vogelgrippe scheint wesentlich aggressiver zu sein. In rechnet man bei einer „normalen“ Grippesaison mit einer Übersterblichkeit von 5000 bis 15000 Fällen in der .
  • In dieser Jahreszeit hatten wir noch keine Grippeausbreitung hier. Auch die spanische Grippe fand im Winter statt. Die heurige oder vorangegangene Grippeimpfungen schützen vermutlich nicht. Diese enthalten zwar auch eine H1N1-Kpomponente, die sich aber von der sog. Schweinegrippe deutlich unterscheidet. Die Neuraminidasehemmer scheinen nach dem aktuellen Stand der Erkenntnisse zu wirken (im Gegensatz zum humanen H1N1, wo hohe Resistenzraten für Oseltamivir bekannt sind).Sollte trotzdem der Fall einer schweren Pandemie eintreten, sind wir zumindest im des Möglichen vorbereitet. Dank der Diskussion über die Vogelgrippe in den letzten Jahren haben die meisten der großen Firmen Pandemiepläne. Das Bayerische Gesundheitsministerium hat in hervorragender Weise einen Pandemieplan für die Bevölkerung erarbeitet und die entsprechenden eingelagert.

Wie kann ich mich schützen?

Der Beste Schutz vor Ausbreitung derartiger sind derzeit immer noch die Standard-Hygiene-Maßnahmen:

  • Häufig
  • Ggf. Mundschutz benutzen (v.a. bei möglichen Kontakten in der Öffentlichkeit)
  • Menschenansammlung vermeiden
  • Daheimbleiben bei Krankheitssymptomen
  • Sofortige diagnostische Abklärung bei begründetem Verdacht

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