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Mama, ich hab Angst! Tipps für schüchterne Kinder

Schüchtern, na und!

Wir kennen es alle – das Herz rast, die Hände werden feucht, die Knie weich und der Atem geht schneller. Angst. Das Gefühl der Angst kann in ganz unterschiedlichen Situationen über uns kommen. Dabei stellt Angst einen ganz natürlichen Schutz dar, und ist uns Menschen angeboren. Deshalb kennen bereits Kinder das Gefühl der Angst. Adeba.de hat Formen und Ursachen von Kinderängsten und Tipps, wie Du Deinem Nachwuchs helfen kannst, zusammengestellt.

Bei anderen Menschen ist Dein Kind eher zurückhaltend und versteckt sich gern auch mal hinter Dir, wenn ein Fremder kommt. Auf dem Spielplatz ist es eher am Rand und spielt alleine. Schüchternheit ist keine Krankheit und auch kein ernsthaftes Problem. Es kann ganz unterschiedliche Gründe haben, warum Dein Schatz ruhiger und eben schüchtern ist.

Einmal kann es an einem eher zurückhaltenden Temperament liegen oder, seid Ihr als Eltern auch eher ruhig, dann ahmt Euer Nachwuchs Euch in gewisser Weise nach. Manche Kleinkinder haben auch schlechte Erfahrungen gemacht und sind deshalb vorsichtig, verschüchtert oder gar „eingeschüchtert“.

Hier einige Tipps, wie Du mit dem kleinen schüchternen Menschen gut umgehst und ihn vielleicht auch aus seinem Schneckenhaus lockst.

Akzeptiere Dein Kind

Ganz wichtig ist, dass Du Dein Kind so annimmst, wie es ist. Gib Deinem Kind die Sicherheit, dass Du es liebst, so wie es ist. Mach aus der Schüchternheit kein zu großes Thema oder gar Problem. Zwinge Dein Kind nicht bzw. setze es nicht unter Druck. Ermutige und unterstütze Dein Kind beim Ausprobieren von neuen Dingen.

Gelassenheit

Bleib ruhig und entspannt, wenn Dein Kind scheuer ist als manch anderes. Auch mit seiner Schüchternheit wird Dein Kind sein Leben normal leben und sich behaupten können – aber in seinem eigenen Tempo.

Sei offen

Sei Deinem Kind ein Vorbild. Kinder ahmen Verhaltensweise der Eltern nach. Wenn Du kontaktfreudig und offen auf andere Menschen zugehst, erleichtert das auch Deinem Spross den Umgang mit anderen. Deshalb suche aktiv Begegnungen mit anderen, zum Beispiel in einer Spielgruppe oder auf dem Spielplatz.

Rede mit Deinem Kind

Ermutige Dein Kind über seine Gefühle und Ängste zu sprechen. Allerdings hüte Dich davor genau zu wissen, wie sich Dein Kind grad fühlt. Vielmehr höre genau hin, was Dein Kind Dir erzählt und versuche Dich beim Zuhören in die Lage hineinzuversetzen.

Ermutige Dein Kind

Der beste Weg, Dein Kind zu motivieren und ihm mehr Selbstvertrauen zu geben, ist der, es zu loben. Bestärke Dein Kind in dem, was es gut kann und unterstütze so sein Selbstwertgefühl. Ganz wichtig, lobe selbst winzige Fortschritte, selbst wenn Dein Kind für einen kurzen Moment mal Blickkontakt zu einem Fremden aufgebaut hat, dann verdient das ein Lob, denn für Dein Kind war das ein großer Schritt.

Hab Geduld

Dein Kind wird ganz sicher nicht von heute auf morgen zu einem begeisterten Kontaktmenschen. Um Dein schüchternes Kind zu ermutigen und aus seinem Schneckenhaus zu locken, braucht es viel Zeit und viel Geduld. Reagiert Dein Kind ängstlich in einer ungewohnten Situation, dann mach Dich nicht lustig oder kommentiere das Verhalten mit einer Floskel wie, „Du brauchst doch keine Angst zu haben!“. Vielmehr räume Deinem Kind die Freiheit ein, sich langsam an die Situation zu gewöhnen, erstmal zu schauen und dann ermutige Dein Kind.

Sei keine Glucke

Überbehüte Dein Kind nicht. Auch wenn Du es gern vor Schwierigkeiten und Enttäuschungen beschützten willst, muss Dein Kind lernen, mit der Wirklichkeit zurechtzukommen und so sein Leben zu meistern. Deshalb braucht Dein Kind auch solche Erfahrungen, um zu wachsen und zu reifen. Wahrscheinlich wird aus Deinem kleinen schüchternen Schatz, kein Draufgänger. Aber wenn Du Dein Kind unterstützt und ihm die Zeit gibst, dann kann es nach und nach seine Schüchternheit überwinden.

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