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Es gibt viele Studien, die sich mit dem Einfluss der auf das Krebs befassen. Während für einige bei hohem Verzehr eine krebserhöhende Wirkung diskutiert wird (z. B. rotes/verarbeitetes und Darmkrebs, Prostatakrebs, Bauchspeicheldrüsenkrebs), kann der Verzehr von anderen n möglicherweise vor Krebs schützen (z. B. und Darmkrebs, ). Vielfach wird wissenschaftlich diskutiert, ob von dem Grad der Verarbeitung eines s ein Einfluss auf das Krebs ausgeht. Diese Frage untersuchte nun ein französisches Forscherteam in ihrer Studie, die im Februar 2018 in dem renommierten British Medical Journal veröffentlicht wurde, genauer.

Die Forscher untersuchten den Zusammenhang zwischen dem Verzehr von hochverarbeiteten n und dem für Krebs allgemein sowie für Prostatakrebs, und Darmkrebs. Dazu griffen sie auf Daten von 104980 Teilnehmern der französischen NutriNet-Santé-Studie zurück. Die zufuhr der Teilnehmer wurde durch wiederholte 24-Stunden-sprotokolle erfasst. Bei einem solchen Protokoll geben die befragten Personen aus ihrer Erinnerung an, welche und Getränke sie in den letzten 24 Stunden verzehrt haben. Durch die mehrfachen ausgefüllten 24-Stunden-sprotokolle konnten die Forscher den Verzehr von 3300 n erfassen. Die wurden dann entsprechend ihres Verarbeitungsgrads kategorisiert.

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Die zeigten, dass der Verzehr von hochverarbeiteten n mit einem höheren Krebs einherging. Pro Anstieg des Anteils von hochverarbeiteten n in der Kost um 10 %, stieg das allgemeine Krebs um 12 %. Gleiches galt auch für das . Hier wurde ein um 11 % gesteigertes pro Anstieg des Anteils von hochverarbeiteten n in der Kost um 10 % verzeichnet. Diese Zusammenhänge blieben auch dann bestehen, wenn durch mathematische Berechnungen der Einfluss von anderen Aspekten der Nahrungsqualität, die einen Einfluss auf das Krebs könnten (wie der Salz-, Zucker- oder Fettgehalt), herausgerechnet wurde. Zwischen dem Verzehr von hochverarbeiteten n und dem für Darmkrebs oder Prostatakrebs konnte kein Zusammenhang gesehen werden.

Viele hochverarbeitete zu verzehren, wirkt sich diesen Studienn zu Folge negativ auf das Krebs allgemein und das aus. Die Studienautoren fordern weitere Studien, um die zugrundeliegenden Mechanismen für diesen Zusammenhang besser verstehen zu können. Schon jetzt empfehlen die Autoren der aber, zum Schutz vor einer Krebserkrankung möglichst häufig auf frische und nur wenig verarbeitete zurückzugreifen.

Referenzen:

Fiolet T, Srour B, Sellem L, Kesse-Guyot E, Allès B, Méjean C, Deschasaux M, Fassier P, Latino-Martel P, Beslay M, Hercberg S, Lavalette C, Monteiro CA, Julia C, Touvier M. Consumption of ultra-processed foods and cancer risk: results from NutriNet-Santé prospective cohort. BMJ. 2018 Feb 14;360:k322. doi: 10.1136/bmj.k322.

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