Montag, Oktober 19, 2020
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Neue Mode braucht Emotionen und Individualität

Der Schweizer Modehändler Tally Weijl mischt die Mode neu auf

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Superheiße Temperaturen gepaart mit strahlendem Sonnenschein im letzten Sommer etablierten nun das italienische Gefühl von „dolce vita“ auch nachhaltig in Deutschland. Lebendige Verspieltheit und die Leichtigkeit des Daseins haben endlich die zuweilen etwas langweiligen Deutschen in ihren Bann gezogen und Farben und Eleganz auf unseren Straßen ausgegossen.

Während gut bekannte deutsche Modemarken wie Esprit oder Tom Tailor sich neu aufstellen mussten, geht der  Schweizer Modehändler Tally Weijl (https://www.tally-weijl.com/de_DE) einen anderen Weg, auf dem Emotionen und Individualität im Vordergrund stehen.

Sind die Deutschen Modemuffel?

Es ist in der Tat nicht ganz von der Hand zu weisen, wenn unsere französischen und italienischen Nachbarn uns Deutsche für Ästhetik-Muffel halten. Die britische Internet-Suchmaschine Skyscanner veranlasste kürzlich eine europaweite Umfrage, an der mehr als 12.000 Menschen teilgenommen haben.

Demnach sind die Italiener, sogleich gefolgt von den Spaniern, die elegantesten und modebewusstesten Europäer. Danach kommen erst einmal die Franzosen und die Dänen, bevor die Deutschen endlich vor den Niederländern das Licht der Mode erblicken. Letztere werden übrigens als besonders schlecht gekleidete Europäer wahrgenommen.

Funktionell und zugleich geschlechtsneutral

In Deutschland haben Frauen offensichtlich mausgrau und langweilig auszusehen, der Hosenanzug mit den plumpen Pumps darf auf keinen Fall ein Hauch von sexy sein. Im coolen Geschäftsleben muss die kompetente Frau in erster Linie selbstbewusst und gleichberechtigt herüber kommen, ablenkende Attraktivität hat da nichts zu suchen. Ihre Business-Kleidung steht daher ihrem privaten Look diametral gegenüber.

Ganz anders verhalten sich die Frauen in Frankreich und Italien sowie in den USA. Dort erscheinen höchst qualifizierte Managerinnen im sehr eleganten Kleid oder Kostüm. Sie wissen, dass großartige „innere Werte“ auch und gerade in sehr eleganten Frauen stecken.

Mode im Wandel

Etwas tut sich in der Modewelt. Vielleicht ist es ja nur eine Folge des heute so oft zitierten Klimawandels, diesmal aber eine positive in dem Sinne, dass die zunehmende Hitze in uns bislang verklemmte Sehnsüchte zum Leben erweckt. Schon viel zu lange sehnen sich Körper und Seele nach luftig-lockerer Farbenpracht.

Vielleicht liegt es aber auch an der neuen Frauengeneration, die jetzt das Leben mit ungeahntem Selbstbewusstsein meistert und verstanden hat, dass sich Klugheit und Sex-Appeal nicht gegenseitig ausschließen, sondern sogar verstärken. Diesen Wandel im Selbstverständnis der modernen Frau hat so manche Modekette verschlafen und zahlt jetzt ihren Preis dafür.

Das Ladensterben geht weiter

Vom „Ladensterben“ sind sowohl große als auch kleinere Modeketten betroffen. Es handelt sich hierbei nicht allein um ein Problem in deutschen Innenstädten, sondern es vollzieht sich ein Prozess, der viele Länder erfasst hat. Dafür wurde das schöne Wort Retail-Apokalypse kreiert, wobei Retail in etwa Einzelhandel meint.

In den letzten Jahren hat zum Beispiel in der Schweiz jeder fünfte Kleiderladen aufgeben müssen. Dagegen findet im World Wide Web geradezu eine Shopping-Revolution statt. Nur jene, die ausreichend dynamisch und flexibel sind, können auf dem hart umkämpften Modemarkt überstehen.

Doch des einen Leid ist des anderen Freud. Unsere deutsche Mode war einfach zu bieder und altbacken, orientierte sich nur an Funktionalität. Zwar gab und gibt es unzählige Modeläden und Boutiquen mit überbordenden Angeboten, aber mal Hand aufs Herz: Es ist doch immer dieselbe Langeweile – schlechte Materialien, unmögliche Farben und dann noch dieser elende Schnitt, alles gleich, Eleganz und Individualität Fehlanzeige.

Mode muss jung, frech, elegant, individuell, überraschend spritzig und witzig sein

Genau das wird heute in dieser Kombination von Mode erwartet. Einkaufen gehen, um etwas zum Anziehen gegen Kälte und Nässe zu haben, das war früher so. Jeder von uns hat gewiss ausreichend viele Kleidungsstücke im Schrank hängen. Shoppen ist Leidenschaft und nicht nur für Frauen. Durch Geschäfte bummeln, neue Kollektionen begutachten und Schnäppchen jagen, das alles sind Glücksbringer.

Individualität steht gegenwärtig so hoch im Kurs wie noch nie. Es reicht nicht aus, nur eine neue Modekollektion für die kommende Saison anzubieten, es müssen immer auch „Überraschungen“ dabei sein, dem Kunden darf nicht langweilig werden. Teenager gehen heute gern mit ihren Müttern shoppen, das heißt, Inspirationen für beide sind von Nöten. Daher kommen gute Qualität und ein zeitloses Design immer prima an.

Italienische Lässigkeit aus der Schweiz

Deshalb lohnt sich ein Blick auf den Schweizer Modehändler Tally Weijl. Er hat erkannt, was Frauen wollen: eine Symbiose aus zeitlosem Design und den aktuellen Modetrends. Hinzu kommen passende Accessoires, die wirklich jedes strenge Tages-Outfit in Sekundenschnelle in einen locker entspannten Abend-Look verwandeln. Gerade in der Sommerhitze verwischen zuweilen die Grenzlinien zwischen Arbeits- und Freizeit.

Will ich haben

Röhrenjeans im Sommer sind ja wohl etwas unbequem und langweilig dazu. Was wir jetzt brauchen, das sind frische Farben auf luftigen Stoffen, deren fließende Schnitte uns in Ekstase versetzen. Besonders begehrt sind daher an warmen Tagen Palazzohosen. Sie sind im Hüftbereich ansprechend schmal geschnitten, dafür aber an den Beinen weit ausgestellt. Die luftigen Wide-Leg-Hosen wirken besonders attraktiv bei Sanduhr-Frauen und bei einer Birnenfigur, weil diese Passform kräftige Oberschenkel kaschiert und eben die Taille betont, wobei die Beine plötzlich unendlich lang wirken.

Das ist übrigens das Geheimnis guter Mode: Bequemlichkeit gepaart mit Funktionalität lässt sich wunderbar durch eine vielfältige Farbauswahl, angefangen beim hochaktuellen Animal-Print-Muster bis hin zu bezaubernden, floralischen Motiven, auflockern. Dabei lässt sich wirklich jede Figur, ganz egal durch welche individuellen Gegebenheiten sie bestimmt ist, vorteilhaft in Szene setzen.

Aber auch die große Auswahl an Jeans lässt sich durch schwarzes, weißes oder rotes Crop Top mit Spitze interessant ergänzen. Gerade die Tops vermitteln immer dieses locker-lässige Gefühl. Mit Rüschen oder Spitzen wird hier die Impression der Verspieltheit gekonnt gesetzt.

Freche Playsuits aus locker-luftiger Viskose bestechen durch ungewöhnliche Muster und Designs. Fantasie und Kreativität werden durch weißes, geripptes Crop Top oder weißes Top mit Knoten in Kombination mit schwarzem Destroy Short zum Ausdruck gebracht.

Im Sommer ist das bequeme Hemdkleid superangenehm zu tragen. Es ist gleichermaßen für das Büro und die Freizeit geeignet. Tonangebend beim Outfit sind dann die Schuhe, der Schmuck und die Accessoires.

Modehaus der Zukunft

Das Gesamtkonzept dieses Modehauses ist beispielsweise an dem schwarzen, gepunkteten Kleid im Rüschen-Design und dem Cache-Cœur-Ausschnitt abzulesen: jung, dynamisch und elegant mit einer Überraschung, die hier in einem Wow-Effekt gipfelt, und zwar erst dann, wenn man die Dame von hinten sieht, weiß doch jeder: Auch ein schöner Rücken kann entzücken. Ein anderer wichtiger Vertreter des Modekonzepts ist das weiße, asymmetrische Kleid, dessen Schnitt gerade hoch aktuell ist und dennoch zeitlose Eleganz in sich trägt.

Durch die Vielseitigkeit der Kombinationsmöglichkeiten kann hier jeder seiner individuellen Fantasie und Kreativität freien Lauf lassen. Die Auswahl an Muster, Schnitten und Farben ist geradezu überwältigend. Sicher ist, dass dieses Modehaus auch in Zukunft mit vielen Überraschungen aufwarten wird, weil dort begriffen wurde, dass der Modewandel längst im Gange ist. Richten wir also weiterhin unsere Aufmerksamkeit darauf.

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