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Bücher, Hefte, Ordner, Trinkflaschen: Wenn der Schulranzen „ordentlich“ gepackt ist, bringt er oft ein paar Kilo zuviel auf die Waage. Die Faustregel: Grundschüler sollten nicht mehr als 10 bis 15 Prozent ihres Körpergewichtes auf dem Rücken tragen. Neuere Untersuchungen haben gezeigt, dass es bei 15 Prozent zu Veränderungen der Gangart kommt. Bei 18 Prozent wird das Kind so zusammengedrückt, dass die Atmung eingeschränkt wird. Lest hier, wie Ihr Abhilfe schaffen könnt, denn beim Schulranzen packen heißt es oft, weniger ist mehr.

Manchmal tragen Kinder wochenlang Sportschuhe oder dicke Bücher mit sich herum, obwohl sie diese Dinge nur selten benötigen. Das oberste Prinzip beim Ranzenpacken lautet jedoch: „Weniger ist mehr“. Das richtige Packen des Ranzens will gelernt sein. Schwere Bücher gehören auf jeden Fall an die Rückenseite und alles, was nicht täglich im Unterricht gebraucht wird, kann oft auch im Klassenzimmer deponiert werden oder gleich zu Hause bleiben. Gerade Schulanfänger benötigen nicht viel, am Anfang reichen Holzbuntstifte in den wichtigsten sechs Farben, Bleistift, Radiergummi und Spitzer, Lineal und an Heften nur das, was der Lehrer auf die Liste geschrieben hat.

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Trotzdem solltet Ihr als Eltern Euch gerade zu Beginn der Schulzeit jeden Tag die Zeit nehmen, um mit dem Kind gemeinsam die Schultasche zu packen. Am besten gleich nach den Hausaufgaben und anhand einer festen Checkliste, auf der genau steht, was ins Mäppchen und was in welchen Hefter gehört. In einem stabilen Ranzen bekommt kein Heft Eselsohren. In regelmäßigen Abständen solltet Ihr zudem den Ranzen gemeinsam mit Eurem Kind reinigen und von überflüssigen Sammelsurien befreien.

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