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Wer viel auf Reisen ist, wird das Internet und die Möglichkeiten des Preisvergleiches zu schätzen wissen. Wird dort doch viel Sucharbeit abgenommen. Doch immer wieder gibt es es auch überraschendes und unerwartetes. Schnell kann man Zeit oder gar Geld verlieren, denn Vorsicht, selbst wenn man ein Produkt im Warenkorb hat, bedeutet es nicht, dass man es zu diesem Preis erwerben kann.

Auf der Suche nach einem Flug, wird man im Internet schnell fündig, denn es gibt diverse Anbieter von Preis-Portalen. Selbst mit Google kann man heutzutage Flüge preiswert finden. Damit macht allerdings Google den Portalen Konkurrenz und diese damit überflüssig, das die Suchmaschine damit auch Geld verdient sei am Rande erwähnt.

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Google will alles beantworten?

Inwieweit es Sinn macht, dass eigentlich keine Inhalte mehr von den Seitenbetreibern bereitgestellt werden müssen sondern alles auf Google gefunden werden kann ist ein anderes Thema. Denn wenn die Suchmaschine auch die Antwortmaschine ist und wird, dann braucht niemand mehr eine Webseite betreiben. Davon sind fast alle Webseiten betroffen.

Google zeigt Inhalte bereits in der Vorschau oder beantwortet sie komplett. Damit wählt Google die für Euch passende Antwort aus und nicht mehr Ihr. Auch wenn es einfacher scheint, monopolisiert es das Internet noch mehr. Viele weitere Webseiten werden aufgeben, da keine Notwendigkeit mehr besteht oder diese nicht mehr genug Traffic (Besuche) bekommen um die Seite zu finanzieren. 

Link: Google plant noch besser Fragen zu beantworten.

Zurück zum Thema: Flugreise buchen im Internet.

Gesucht wurde ein Flug von Riga nach Berlin. Dank Google Flights wurden wir schnell fündig. Die Fluggesellschaft Air Baltic schnitt mit 54 EUR am Besten ab.

Sehr praktisch, es gibt einen Link (Provisoionslink oder Partnerlink?) der zu airBaltic führt. Man kann somit sofort mit der Buchung beginnen, die Daten ausfüllen und bezahlen. Soweit die Theorie!

Da alle Daten bereits vorhanden waren, ging das Ausfüllen flott zur Sache und der Warenkorb war schnell gefüllt.

Drückt man jetzt jedoch auf “WEITER”  landet man plötzlich auf der Startseite von airBaltic!

Natürlich kann man dort den Flug noch einmal suchen, allerdings gibt es den Preis nicht mehr! Plötzlich ist der preiswerte Flug weg und es gibt es nur noch Flüge für den doppelten Preis. Das alles innerhalb von 2 Minuten!

Auch wenn es am Anfang verwirrt, der entscheidend kleine Text am Ende unterhalb des “Weiter Button” und außerhalb unseres Browser Fensters klärt auf:

Hier stand und steht eindeutig: Hinweis!

Die Verfügbarkeit der Preise und der Flüge kann sich während Ihrer Anfrage ändern. Wenn eine Reservierung nicht zum angezeigten Preis möglich ist, informieren wir Sie vor Abschluß der Buchung. Der Preis ist nur dann garantiert, wenn Sie nach Abschluß der Buchung eine Bestätigung und eine Buchungsnummer erhalten haben.

Also im realen Leben wäre das so:

Ihr geht zu Google, da Ihr ein Stück Butter kaufen wollt und versucht den besten Preis zu bekommen. Ein Supermarkt schaltet eine Anzeige bei Google und da Ihr vor dem Supermarkt steht, geht Ihr hinein und sucht und findet die Butter. Google bekommt bereits einen kleinen Betrag, da Ihr auf eine Annonce geklickt habt.

Ihr überprüft den Preis, legt die Butter in Euren Warenkorb, lauft zur Kasse und an der Kasse erzählt Euch dann Kassierer, dass Ihr Euch bitte wieder am Anfang des Supermarktes anstellen müsst da Ihr die Butter nur noch für das Doppelte kaufen könnt, denn ein anderer Kunde irgendwo in der weiten Welt, hat gerade auch diese Butter gekauft

Hilfe beim Support:

  1. Versuch: Anruf bei der Service-Hotline.
    Dort wurde am Telefon behauptet, dass es einen solchen Flug nicht gab und das es bestimmt an den Keksen lag (Cookies), die noch im Computer sind. Tja, leider lag es daran nicht.
  2. Versuch Presseabteilung airBaltic
    Bandansage: Bitte schreiben sie uns eine Email

Interessant ist, dass die Weiterleitungsadresse bei Google wie eine Werbeanzeige aussieht:

Hinweis am Text:

Google erhält möglicherweise eine Vergütung von einigen dieser Anbieter.

und die Weiterleitungsadresse enthält das Wort: Affiliate

//tickets.airbaltic.com/de/book/avail?sref=GFS&utm_source=googleflightsearch&utm_medium=metaafilliate&utm_campaign=googleflight

Also scheint nur Google an der Suche zu verdienen?

Besondere Anmerkung: Wenn dann noch eine Mail von Google bekommt (Google Flights), dass alles teurer wurde. Zumindest kann man das dem Support senden, auch wenn es sinnlos ist.

Ergebnis der Suche:

Wir verstehen, dass sich Preise ändern können aber innerhalb von 2 Minuten eine Verdopplung, nachdem der Flug bereits im Warenkorb war? Wir fühlten uns zumindest ein wenig über den Tisch gezogen und mit falschen Versprechungen auf die Webseite gelockt. Wer nun fliegen will kann den doppelten Preis bezahlen oder eine andere Fluggesellschaft zu nutzen.

Anmerkung: Theoretisch kann es Euch natürlich auch anders ergehen. Der Flug kann plötzlich auch billiger werden, aber das wäre dann zu schön um wahr zu sein. Das Beispiel kann sicher auch bei anderen Gesellschaften passieren.

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