Samstag, Dezember 5, 2020
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Mundgeruch, bereits bei Kindern möglich

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Unsere Nase macht uns ein riesiges Geschenk – sie ermöglicht uns zu riechen und so die vielen verschiedenen Düfte wahrzunehmen und zu genießen. Also morgens der Duft von frischem Kaffee, oder der zarte Duft von Rosen im Garten. Allerdings, manchmal kommen durch die Nase auch sehr unangenehme Gerüche. Und ein sehr unangenehmer Geruch ist zum Beispiel der Mundgeruch.

Wer aus dem Mund riecht, der macht sich keine Freunde und leidet meist selbst am meisten darunter.

Mundgeruch kann bereits Kinder betreffen, aber die gute Nachricht – Mundgeruch ist in den meisten Fällen vermeidbar, wenn die Ursache klar ist.

Ursachen Mundgeruch bei Kindern

Mundgeruch bei Kinder kann verschiedene Ursachen haben. Die häufigste Ursache sind eine unzureichende Zahnpflege.Bei der bakteriellen Zersetzung von Speiseresten werden Schwefelverbindungen frei. Werden die Zähne gar nicht oder nicht gründlich genug gereinigt, dann verbleiben Speisereste zum Beispiel in Zahnlücken oder -zwischenräumen und vor allem auch auf der Zunge. Dann kommt es zur bakteriellen Zersetzung und dem schlechten Atem. Ist der Mund darüber hinaus trocken, fehlt also Speichel, wird dieser Prozess verstärkt. Deshalb haben wir beispielsweise morgens oft einen schlechten Geschmack im Mund, da nachts kaum Speichel fließt.

Weitere Ursachen Mundgeruch bei Kindern können sein,

  • Entzündungen und Infektionen der Mundschleimhaut
  • Durchbruch der Milchzähne oder Zahnwechsel
  • Erkrankungen im Bereich von Hals oder Nasennebenhöhlen (z.B. Angina)
  • unerkannte Diabetes Erkrankung (Geruch ähnlich Nagellackentferner)
  • das Kind trinkt zu wenig.

https://magazin.adeba.de/fuer-ein-strahlendes-laecheln-gesunde-zaehne-von-anfang-an/

Behandlung von Mundgeruch bei Kindern

  • Ganz wichtig ist eine richtige und ausreichende Mundhygiene bzw. Zahnpflege.Zähne putzen ist ein Muss, am besten nach jeder Mahlzeit.
  • Um Probleme mit den Zähnen bzw. dem Zahnfleisch vorzubeugen bzw. sie rechtzeitig zu erkennen, ist der Gang zum Zahnarzt wichtig.
  • Bei Verdacht auf eine Infektion der Mundschleimhaut oder eine andere Erkrankung ist es erforderlich, das Kind dem Kinderarzt vorzustellen.
  • Mundspülungen und Lutschtabletten oder Mundsprays sind für Kleinkinder nicht geeignet.Ab ca. 6 Jahren können Kinder zum Beispiel erst eine Mundspülung komplett wieder ausspucken bzw. einen Lutschbonbon lang genug im Mund behalten.
  • Wichtig auch, Mittel mit Alkohol sollten bis zum Alter von 6 Jahren nicht verwendet werden, gleiches gilt für Medikamente mit Menthol oder Pfefferminzöl.
  • Werden Entzündungen der Mundschleimhaut z.B. mit einer Lösung aus Kamillenextrakt behandelt, betupfst Du die betroffenen Stellen am besten nur.
  • Brechen die Milchzähne durch, dann bringen Lösungen und Gele mit entzündungshemmenden und schmerzstillenden Wirkstoffen Linderung.
  • Kaugummikauen kann helfen. Die kauende Bewegung stimuliert den Speichelfluss und verstärkt ihn um bis zu 300 Prozent. Der Speichel spült Bakterien in den Magen, sie können also nicht im Mundraum für schlechten Atem sorgen. Das Kaugummikauen reinigt darüber hinaus auch die Zunge, auf der sich auch gerne Belege bilden, die unangenehm riechen können. Die Kaugummiart ist egal, wichtig ist es eine zuckerfreie Variante zu benutzen.

Autor: jb

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