Montag, Mai 10, 2021
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Stille Nacht, Heilige Nacht

Die Legende eines legendären Liedes

Egal wo Du Weihnachten feierst, das Lied erklingt immer und überall. „Stille Nacht, Heilige Nacht“ nämlich. In unzählig viele Sprachen sind die bekannten Liedzeilen übersetzt worden. Und die stammen übrigens aus der Feder von Josef Mohr und Franz Xaver Gruber und erklangen erstmals in der Heiligen Nacht 1818 in der St. Nikolaus Kirche im österreichischen Oberndorf.

Entstehungsgeschichte von Stille Nacht

Um die Entstehungsgeschichte von bekannten Liedern ranken sich ja gern Legenden. Die Legende um die Entstehung von „Stille Nacht“ ist aber sicherlich eine der Schönsten.

Wir schreiben das Jahr 1818. Die Napoleonischen Kriege haben große Armut ins Land gebracht. Die Menschen hungern und hinzu kommt ein furchtbar strenger Winter. Doch genau in diese kalte und dunkle Zeit soll die Geburtsstunde von einem der schönsten Weihnachtsliedern aller Zeit fallen.

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Zu der Zeit arbeitet Joseph Moor als Hilfspfarrer. In der bevorstehenden Christmette möchte er den arg gebeutelten Menschen eine besondere Freude machen. Ein neues, ein ganz besonderes Lied soll erklingen. Ein Lied, das Hoffnung schenkt und Licht ins Dunkel bringt. Als Josef Moor sich allerdings drei Tage vor Weihnachten an die Kirchenorgel setzt, um das neue Lied zu üben, lässt sich der Orgel nicht ein einziger Ton entlocken. Alles was das Instrument von sich gibt, ist ein kurzes klägliches Pfeifen und dann herrscht Stille.

In dem Moment machen sich drei kleine Mäuse noch kleiner. Paulchen, Peter und Pankraz ziehen die Köpfe ein und schauen sich schuldbewusst an. Schlagartig wird den kleinen Kirchenmäuse nämlich klar, was sie angestellt haben. Weil es so bitter bitter kalt ist, haben sie es sich schon seit einiger Zeit am Blasebalg gemütlich gemacht, dort ihr Nachtlager aufgeschlagen und auch des öfteren am warmen Leder geknappert. „Jetzt haben wir dem Pfarrer die Weihnachtsmesse vermasselt,“ schluchzen die drei kleinen Mäuse.

Genau in diesem Moment betritt Franz Gruber die Kirche. Der Lehrer spürt sofort, dass etwas nicht in Ordnung ist und bemerkt sehr schnell die Verzweiflung seines Freundes Josef Moor. Der hatte sich ja so sehr auf die Premiere seines Liedes gefreut und nun das.

„Keine Sorge, das kriegen wir schon hin,“ versucht der Lehrer seinen Freund zu trösten,“ gib mir den Text und besorge mir eine Gitarre, dann schreibe ich eine Melodie.“. Josef Moor atmet auf, von einem Moment zum anderen geht es ihm besser. Doch, woher eine Gitarre nehmen.

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Die drei kleinen Kirchenmäuse horchen auf. Na da können sie doch helfen. Schnurstracks machen sich Paulchen, Peter und Pankraz auf den Weg. Draußen ist es finster, ein eisiger Wind fegt durch die Straßen. Dann lauert da noch eine gefährliche Katze am Friedhof. Doch die kleinen Mäuse sind flink, sie entkommen der Katze, huschen um Häuserecken und kommen endlich in der alten Pfarrei an.

Dort gehen sie schnurstracks in den Keller und genau da ist sie auch – die Gitarre. Einwenig eingestaubt und leicht verstimmt, aber eine echte Gitarre. Die drei kleinen Mäuse nehmen alle Kräfte zusammen und bugsieren die Gitarre die Treppe hoch, durch die Straßen und Gassen und durch den Schnee. Dabei kneifen sie die Augen fest zusammen, denn der eiskalte Wind pustet ihnen doch ganz kräftig entgegen. Endlich, endlich sehen sie die Kirche. Sie haben es geschafft, mit letzter Kraft tragen sie die Gitarre in die Kirche hinein und legen sie im Altarraum ab. Als Josef Moor und Franz Gruber am Morgen des Heiligabend in die Kirche kommen, können sie ihren Augen kaum trauen. Da liegt doch tatsächlich eine Gitarre.

Abendgebete für Kinder
www.stillenacht.at.

Autor: jb

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