Großes Kinderwunschforum auf Adeba

Im konkreten Fall ging es um ein Ehepaar aus Österreich. Da die überhaupt keine eigenen Eizellen bilden konnte, war eine normale künstliche nicht möglich. Die Nutzung der einer anderen Frau ist jedoch durch das österreichische Fortpflanzungsmedizingesetz verboten. Das Paar erhob dagegen Klage in Straßburg, berief sich vor allem auf die Europäische Menschenrechtskonvention und bekam .

Der Europäische Gerichtshof argumentierte unter anderem, es sei eine „nicht durch objektive und vernünftige Gründe zu rechtfertigende“ Ungleichbehandlung, wenn Paare, die eine Eizellspende benötigen, von der künstlichen Befruchtung ausgeschlossen sind.

Das wird sich auch auf auswirken. Begrüßt wurde das Urteil zum Beispiel vom Bundesverband reproduktionstechnischer Zentren, nach dessen Auskunft „In jährlich rund tausend Paare eine Eizellspende bräuchten.“.Derzeit ist es noch so, dass deutsche Paare ins reisen, um eine Eizellspende für eine künstliche Befruchtung zu erhalten. In weiten Europas ist die Eizellspende erlaubt bzw. geduldet. Verboten ist sie hingegen zum Beispiel in , Österreich und der Schweiz.

Autor: jb

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