Mittwoch, August 17, 2022
StartSchwangerschaftLakritze – schadet Deinem Baby

Lakritze – schadet Deinem Baby

In der Schwangerschaft ist Naschen von Lakritze gefährlich

Die einen raspeln Süßholz – die anderen essen es. Und zwar in Form von Lakritze. Die schwarze Leckerei ist bei kleinen und großen Naschkatzen sehr beliebt. Als Schwangere solltest Du aber Vorsicht walten lassen. Denn wie finnische Wissenschaftler nun in einer Langzeitstudio festgestellt haben, schadet der häufige Genuss von Lakritze in der Schwangerschaft der Entwicklung des Kindes.

Die Experten haben untersucht, ob und welche Auswirkungen es haben kann, wenn eine Frau während der Schwangerschaft Lakritze in größeren Mengen zu sich nimmt. Es wurde genau notiert, ob und wie viel Lakritze die Schwangeren vernaschten. Nach acht Jahren wurden dann die Kinder untersucht.

Dabei wurde besonders auf folgende Punkte geachtet, die kognitiven Fähigkeiten, Wortschaft, Gedächtnis und räumliches Vorstellungsvermögen der Kinder. Auch das individuelle Verhalten der untersuchten Kinder wurde genau dokumentiert. Als Ergebnis stellten die Experten dann fest, dass die Kinder, deren Mütter in der Schwangerschaft besonders große Mengen Lakritze gegessen hatten, weniger intelligent waren und darüber hinaus verstärkt Verhaltensauffälligkeiten wie ADHD ( Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung) hatten. Konkret zeigt sich das zum Beispiel darin, dass die Kinder über einen geringeren Wortschatz und eine schlechtere erzählerische Fähigkeit verfügten.

Als mögliche Ursache dafür wird Glycyrrhizin genannt. Das ist ein Inhaltsstoff der Lakritze, der die Funktion der Plazenta beeinträchtigen kann. Dadurch können zum Beispiel Stresshormone der Mutter zum Ungeborenen gelangen. Diese Stresshormone wirken sich dann negativ auf die Entwicklung des Kindes aus, und zwar in der Form, dass sie die Hirnentwicklung beeinträchtigen und auch spätere Verhaltensstörungen beim Kind mitverursachen können.

Als Grenzwert nennen die Experten 500 Gramm Glycyrrhizin pro Woche, das entspricht der Menge, die in 100 Gramm Lakritze enthalten sind.

Deshalb, Tipp an Dich als Schwangere – besser Hände weg von Lakritze.

Autor: jb

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein

Ich akzeptiere die Datenschutzbestimmungen von Adeba.de Mit dieser Kommentarfunktion erheben wir personenbezogene Daten nach Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. b, c und f DSGVO. Unter dem Grundsatz der Datensparsamkeit und Datenvermeidung erfragen wir an dieser Stelle lediglich Ihre E-Mail-Adresse als Pflichtangabe, um – ebenfalls per E-Mail – Ihre Anfrage zu bearbeiten und darauf antworten zu können. Die Datenverarbeitung zum Zwecke der Kontaktaufnahme mit uns erfolgt nach Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. b, c und f DSGVO auf Grundlage Ihrer freiwillig übermittelten Daten. Da sie hier öffentlich posten werden Ihre übermittelten Daten für immer öffentlich gespeichert und angezeigt Unsere Datenschutzerklärung ist für Sie unter Datenschutzerklärung abrufbar. Um Ihre Daten zu schützen, nutzen wir für die Übertragung das TLS Verschlüsselungsverfahren (SHA256 / 2048 bit) im Sinne des §9 BDSG. Somit gewährleisten wir, dass Ihre Daten bei der elektronischen Übertragung, während des Transports und der Speicherung nicht unbefugt gelesen, kopiert, verändert oder entfernt werden können.

Immer zuerst informiert

635FollowerFolgen

Sag es Deinen Freunden:
DU ZUERST:

Aktuellste THEMEN

Aktuell

Desinfektionsmittel Triclosan gehört nur in die Klinik und die Arztpraxis!

Triclosan gehört nur in die Klinik und die Arztpraxis! - Verringerung des Risikos der Resistenzbildung durch restriktiveren Einsatz

Beliebt auf Adeba