Großes Kinderwunschforum auf Adeba

In gilt bisher die gesetzliche Regelung, dass Väter von unehelichen Kindern das Sorgerecht nur dann ausüben dürfen, wenn die Mutter damit einverstanden ist. Während also geschiedene Partner in der Regel das gemeinsame Sorgerecht erhalten, hat ein unverheirateter schlechte Karten. Selbst bei langjähriger Partnerschaft und dem Zusammenleben in einer (nichtehelichen) Lebensgemeinschaft bekommt der ohne die Zustimmung der Mutter kein Sorgerecht. Für engagierte Väter bitter, aber in leider Realität.

Ein lediger deutscher Vater hat nun gegen diese offensichtliche Ungleichbehandlung geklagt und vom Europäischen Menschenrechtsgericht bekommen. Die stellten fest, dass die Bevorzugung von einer unverheirateten Mutter gegenüber dem ledigen Vater ein eindeutiger Verstoß gegen das Diskriminierungsverbot der Europäischen Menschenrechtskonvention darstellt. Das derzeit in Deutschland geltende Recht diskriminiert ledige Väter gegenüber und auch gegenüber geschiedenen Vätern.

Als 1. Reaktion stellt die amtierende Justizministerin immerhin eine Neuregelung in Aussicht. In den meisten europäischen Ländern gilt übrigens auch eine andere Sorgerechtsregelung, da besteht auch bei nichtehelichen Lebensgemeinschaften ein gemeinsames Sorgerecht.

Es bleibt abzuwarten, wie die Bundesregierung letztendlich handeln wird – eine klare Richtung ist immerhin vorgegeben.
Und genau die Richtung könnte auch der ein oder andere Vater einschlagen und sich ermutigt fühlen, künftig eine aktive Rolle im Leben seines Kindes zu spielen. Das wird es ihm danken.

Autor: jb

Auf Deine persönlichen Erfahrungen und Erkenntnisse darüber sind wir natürlich sehr gespannt, sagt uns Eure Meinung:
Väter Forum

4 Kommentare

  1. Ohne die Zustimmung der Mutter kein Sorgerecht, das gilt heute leider noch immer.
    Für engagierte Väter bitter, aber in Deutschland/Österreich/Schweiz leider noch Realität! Die aktuelle Gesetzgebung ist völlig wertlos!
    Es gibt nicht einen einzigen plausiblen Grund weshalb Väter noch Anträge bei Mutter, Jugendamt oder Gericht auf eigene Kosten stellen müssen, um sich die Mitsorge für ihre eigenen Kinder erbetteln zu müssen.
    Zu jedem Kind gehört sein Vater und nichts hat dies zu behindern oder zu erschweren, im Gegenteil: Ist der Staat doch verpflichtet, den Kindern ihren Vater / ihre Familie von Anfang an zu sichern und zu erhalten, alles andere ist DISKRIMINIERUNG!

    Die offensichtliche Ungleichbehandlung besteht also nach wie vor auf Grund des Geschlechtes! Die Bevorzugung von einer unverheirateten Mutter gegenüber dem ledigen Vater ist und bleibt ein eindeutiger Verstoß gegen das Diskriminierungsverbot der Europäischen Menschenrechtskonvention.

    Die amtierende Justizministerin Katarina #Barley kommt durch den Bundestagsantrag der FDP nun unter Druck. Sie erwarten selbstverständlich das Zuhause bei beiden Eltern im #REGELFALL, weil dies den Interessen aller Kinder entspricht. Sie muss die gleichberechtigte Betreuung im Herbst 2018 per Gesetz neu regeln. In den meisten europäischen Ländern gilt übrigens bei nichtehelichen Lebensgemeinschaften ein gemeinsames Sorgerecht selbstverständlich automatisch von Geburt an, ohne Anträge, das muss jetzt auch für Deutschland kommen.

    Ab 1. Juli 2018 gilt auch das neue Samenspendergesetz. Durch eine neue Regelung im Bürgerlichen Gesetzbuch erhalten Spenderkinder die Sicherheit, beim zentralen Samenspenderregister Auskunft über ihre Abstammung und damit über ihre eigene Identität zu erhalten.
    Jedes Kind hat das Recht mit/bei seinem biologischen Vater aufzuwachsen und ihn zu kennen, wer das verhindern will macht sich strafbar.

    Der Gesetzgeber hat die vaterlose Gesellschaft erschaffen. Der Europarat macht damit Schluss, er hat 2015 mit Beschluss 2079 festgelegt, dass die Gesetze völlig neu erstellt werden müssen, weil Kinder bei ihren Vätern aufwachsen sollen. Dem hat zwar Deutschland zugestimmt aber bis heute nichts unternommen.

    Dass Mütter den Kindern die Väter nehmen, auch aus Geldgier, muss endlich der Vergangenheit angehören. Jedes Kind hat ein Grundrecht auf Leben mit seinem Papa und seiner Mama.
    Der Vater muss zahlen, verliert seine Kinder und wird erpresst, die Mutter erzwingt die Alleinbetreuung, das darf es nicht mehr geben!

    Erstrangig hat ein Vater selbst zu betreuen. Weil die Kinder als #Unterhaltsgeiseln von den Müttern gehalten werden ist das #Unterhaltsrecht ganz abzuschaffen!

    Dem Kind und den Eltern nutzt ein Papiersorgerecht nichts, einzig das Zuhause bei beiden Eltern im paritätischen #Wechselmodel, der Rythmus an das jeweilige Alter angepasst, erhält den Kindern ihre Familie, wozu der Staat verpflichtet ist.
    Jetzt muss endlich der gesetzliche #REGELFALL kommen das Kinder bei ihrem Vater genausoviel Zeit leben können wie bei der Mutter, wie in der Welt längst selbstverständlich und das Beste fürs #Kind. 😍

    Jeder Vater sollte sich nun ermutigt fühlen, künftig eine aktive Rolle im Leben seines Kindes zu spielen und für seine Kinder zu kämpfen, so wie ich das getan habe.
    Die Kinder werden es Euch danken, es lohnt sich. 😉💞

    https://InternationalerVatertag.de

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