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Einmal im Jahr veröffentlicht die Ständige Impfkommission am Robert Koch-Institut (STIKO) ihre aktuellen Empfehlungen.

Die Impfung gegen mit dem Konjugatimpfstoff ist auch für Kinder jenseits des vollendeten zweiten Lebensjahres möglich. Seit 2001 steht in dieser Impfstoff zur Verfügung, der gegen sieben für Kleinkinder besonders gefährliche typen gerichtet ist.

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Der Konjugatimpfstoff ist jetzt von der europäischen Zulassungsbehörde (EMEA) für auch zwei- bis vierjährige Kinder zugelassen worden. Ein Viertel aller invasiven, in der Regel schwer verlaufenden, erkrankungen im Kindesalter betrifft genau diese Altersgruppe. Die STIKO empfiehlt zukünftig, ungeimpfte Kinder im Alter von zwei bis vier Jahren, bei denen eine erhöhte gesundheitliche Gefährdung vorliegt, mit dem Konjugatimpfstoff zu schützen.

Es sollten auf jeden Fall die Kinder geimpft werden, die zu bestimmten Risikogruppen gehören. Dazu zählen unter anderem Frühgeborene und Kinder mit Gedeihstörungen, aber auch Kinder mit angeborenen oder erworbenen Immundefekten, mit Herz-Kreislauf-, Erkrankungen der Atmungsorgane, mit Diabetes mellitus oder anderen Stoffwechselstörungen, mit Niereninsuffizienz oder nephrotischem Syndrom gehören dazu. Doch die Impfung muss auch Kindern, die nicht zu den oben genannten Gruppen gehören, nicht vorenthalten werden. In den USA ist die Impfung schon seit Jahren Bestandteil des Kinderimpfplanes.

Auch Erwachsene bei einer erhöhten gesundheitlichen Gefährdung durch bestimmte Grund, etwa der Atmungsorgane oder Diabetes mellitus, sollen übrigens gegen geimpft werden. Dazu nimmt man dann aber einen Polysaccharidimpfstoff, der bei den Kleinen zwar noch nicht ausreichend wirksam ist, aber jenseits des dritten Lebensjahres einen guten Schutz verleiht. Für alle ab 60 Jahre gehört diese impfung zum Standardimpfprogramm.

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(Streptococcus pneumoniae) sind , die schwere verursachen und bei Säuglingen und Kleinkindern besonders gefährlich werden können. Weltweit sterben jährlich über eine Million Kinder unter fünf Jahren an einer durch verursachten . Die Übertragung der erfolgt von zu über . besiedeln die Rachenschleimhäute.

Die Keime werden aber meist erst dann zur , wenn die körpereigenen Abwehrmechanismen wegen einer Virusinfektion oder chronischen geschwächt sind. In hohem Maße gefährdet sind außerdem Kinder in den ersten Lebensjahren: Ihr ist noch nicht in der Lage, eine infektion ohne Hilfe abzuwehren. (Pneumonie), Mittelohrentzündung (Otitis media), Nasennebenhöhlenentzündung (Sinusitis) oder Hirnhautentzündung (Meningitis) können dann die Folge sein. Wenn der Erreger in die Blutbahn gelangt, kommt es auch zur gefürchteten Blutvergiftung (Sepsis).

sind zwar mit Antibiotika behandelbar, aber trotz rechtzeitig eingeleiteter Therapie sterben 10 bis 20 Prozent der Kinder mit schweren erkrankungen.

Eine Erklärung dafür ist, dass die zunehmend unempfindlich, das heißt resistent gegen Antibiotika wie beispielsweise Penicillin werden. Um Kinder angesichts der wachsenden Resistenzraten vor diesen schweren Infektions zu schützen, sind vorbeugende, rechtzeitige Impfungen besonders wichtig.

Siehe auch:
Epidemiologisches Bulletin Nr.31, 5. August 2005
http://www.rki.de/cln_011/nn_226928/DE/Content/Infekt/EpidBull/Archiv/2005/31__05,templateId=raw,property=publicationFile.pdf/31_05
http://www.dgk.de/web/dgk_content/de/_infektion.htm

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