Mittwoch, November 25, 2020
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Babyschlaf: 5 ultimative Tipps für besseren Nächte

Mit diesen 5 Tipps zu einer ruhigen Nacht für Dein Baby und Dich

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„Ich habe geschlafen wie ein Baby“ – dieses geflügelte Wort wird oft für besonders ruhigen oder tiefen Schlaf genutzt. Dabei schlafen gerade Babys verhältnismäßig unruhig. Sie wachen nach 20 bis 60 Minuten auf und sind nicht immer in der Lage, selbst wieder einzuschlafen. Eltern können den Babyschlaf ihrer Kleinsten mit einigen Tricks und Kniffen unterstützen. Welche das sind, erklärt dieser Artikel und hilft dabei, dass das Baby und Mama und Papa endlich gut schlafen können.

Tipps zum Babyschlaf
Tipps zum Babyschlaf: Kuscheltiere, Spieluhr und Co.: Das alles hat nichts im Babybett zu suchen. Eine sichere Schlafumgebung ist essentiell für guten Babyschlaf.

Die richtige Schlafumgebung schaffen

Wo und wie schläft das Baby? Diese Frage ist essentiell, um einen guten Babyschlaf zu erreichen. Zunächst muss die Ursache für das Schlafproblem gefunden werden. Hier kann Eltern beispielsweise ein Schlafprotokoll helfen. Darin tragen sie alle relevanten Daten ein und werten nach einer bis zwei Wochen aus, welche Ursachen es für Schlafstörungen beim Nachwuchs gibt. Danach kann dann die Lösungsfindung erfolgen.

Die Umgebung spielt beim Schlafen eine entscheidende Rolle. Das gilt nicht nur für Babys. Auch Erwachsene schlafen in einer kühlen, dunklen Umgebung deutlich besser. Die richtige Schlafumgebung hilft bei den Kleinsten zudem dabei, dem plötzlichen Kindstod, kurz SIDS (Sudden Infant Death Syndrome) vorzubeugen. So sollte das Schlafzimmer stets abgedunkelt sein. Eine Temperatur von 16 bis 18 Grad Celsius ist zudem ideal. Sollte es unrealistisch sein, diese Temperatur zu erreichen, beispielsweise im Sommer, muss das Baby entsprechend gekleidet sein. So schlafen Kinder ruhiger und entspannter.

Für Eltern: Babys Schlaf überwachen

Eltern möchten ihre Babys gerade in der ersten Zeit praktisch nie allein lassen. Das ist sinnvoll, um die größtmögliche Sicherheit für den Nachwuchs zu erhalten. Dennoch müssen Mama und Papa manchmal andere Sachen tun, als ihr Baby beim Schlafen zu beobachten. Um sich hier trotzdem sicher zu fühlen, gibt es zahlreiche Möglichkeiten, den Babyschlaf gezielt zu überwachen. Mittlerweile gibt es zahlreiche hochwertige Babyphone auf dem Markt, die zum Teil sogar mit einer Kamera ausgestattet sind.

Die Eltern können kleinste Regungen über das Babyphon wahrnehmen und sofort eingreifen, wenn das Baby aufwacht oder eine Gefahrensituation eintritt. Auch sogenannte Sensormatten können bei der Überwachung helfen. Diese werden ins Kinderbett gelegt. Sie reagieren auf Regungen und die Atmung des Kindes. Fällt die Atmung plötzlich aus, geben sie ein akustisches Signal von sich. Auch hier können die Eltern dann sofort eingreifen. Viele Eltern fühlen sich mit einem Babyphon oder einer Sensormatte einfach sicherer.

Babyschlaf: Nackte Haut auf nackter Haut: So schlafen Babys vor allem in den ersten Lebenstagen einfach am besten. Zudem hilft der Körperkontakt beim Bonding zwischen Eltern und Kind.
Babyschlaf: Nackte Haut auf nackter Haut: So schlafen Babys vor allem in den ersten Lebenstagen einfach am besten. Zudem hilft der Körperkontakt beim Bonding zwischen Eltern und Kind.

Mamas Bauch imitieren

Studien zufolge müsste eine menschliche Schwangerschaft mindestens drei Monate länger andauern. Solange braucht es, bis das Baby wirklich bereit ist, den mütterlichen Körper zu verlassen und auf die Welt zu kommen. Da menschliche Babys allerdings aufgrund ihres Kopfumfangs nicht mehr durch das mütterliche Becken passen würden, hat die Natur es so eingerichtet, das eine natürliche Geburt möglich ist.

Im Umkehrschluss bedeutet das, dass Babys vor allem in den ersten drei Monaten nach der Entbindung dringend die Nähe des mütterlichen Körpers benötigen. Vielen Babys hilft es, wenn sie „weißes Rauschen“ oder Fruchtwassergeräusche vorgespielt bekommen. Entsprechende Apps oder YouTube-Videos helfen den Eltern dabei, ihr Kind zu beruhigen. Auch die Technik des Puckens hat sich in den letzten Jahren bewährt. Das enge Einpacken verschafft den Babys ein Gefühl wie die Enge im mütterlichen Bauch. Auch der Geruch des mütterlichen Körpers kann helfen. Dazu sollten Mama und Baby nackt, also Haut auf Haut kuscheln. So kann das Baby den Herzschlag er Mutter hören, ihren Geruch wahrnehmen und die Nähe genießen.

Das Nähebedürfnis des Babys

Wie bereits oben beschrieben, ist die erste Zeit mit Baby oft das „4. Trimester der Schwangerschaft“. Nicht zuletzt deshalb hat das Baby ein sehr hohes Nähebedürfnis. Körperliche Nähe beruhigt und verschafft Sicherheit. Evolutionsbiologisch erklärt sich das dadurch, das nur körperliche Nähe zu anderen Menschen das Überleben sichern konnte. Viele Babys weinen deshalb, wenn sie aufwachen und allein sind. Bei manchen Kindern verwächst sich diese Urangst erst mit drei oder vier Jahren.

Für Eltern gilt es, diese Angst ernst zu nehmen und entsprechend zu reagieren. Ein Familienbett ist eine Möglichkeit, das kindliche Nähebedürfnis zu befriedigen. Beim sogenannten Co-Sleeping schlafen alle Familienmitglieder in einem großen Bett. Dabei ist es natürlich wichtig, dass alle Beteiligten genug Platz haben, um bequem schlafen zu können. War das Familienbett in den letzten Jahren noch sehr umstritten, gibt es heute immer mehr Forschungen, die es als sinnvolle Möglichkeit des Schlafes ansehen.

Babyschlaf: Bis ins Kleinkindalter hinein kann ein Familienbett sinnvoll sein. Die Kinder brauchen die elterliche Nähe, um sich sicher zu fühlen und gut schlafen zu können.
Babyschlaf: Bis ins Kleinkindalter hinein kann ein Familienbett sinnvoll sein. Die Kinder brauchen die elterliche Nähe, um sich sicher zu fühlen und gut schlafen zu können.

Am Tag können Eltern das Nähebedürfnis ebenfalls befriedigen. Hier schläft das Baby eng an Mama oder Papa gekuschelt. Wer während des kindlichen Tagschlafs etwas vorhat, kann das Baby auch in die Trage oder ins Tragetuch nehmen und so selbst andere Dinge tun. Babys verschlafen diese Zeit meist sogar besser, wenn sie quasi in Bewegung sind.

Babys Rhythmus kennenlernen

Unter Erwachsenen ist folgendes Phänomen bereits hinreichend bekannt: Manche Menschen sind Eulen, andere Lerchen. Eulen gehen dabei tendenziell spät ins Bett und stehen entsprechend später auf, Lerchen schlafen früher ein und wachen früher auf. Interessanterweise gibt es auch unter Kindern sowohl Eulen als auch Lerchen. Während es früher üblich war, dass Kinder spätestens um 18 oder 19 Uhr im Bett waren, halten andere Familien das heute etwas lockerer. Sie geben dem Schlafrhythmus ihres Kindes Raum.

Bereits bei jüngsten Babys zeigt sich, dass der Schlafrhythmus sehr individuell ist. Manche Kinder schlafen tagsüber kaum, dafür benötigen sie nachts mindestens zwölf Stunden Schlaf. Andere Kinder schlafen um 23 Uhr ein, stehen um acht Uhr morgens auf und machen ein dreistündiges Mittagsschläfchen. Der gesamte Schlafbedarf ist oft gleich, teilt sich jedoch unterschiedlich auf. Wenn Eltern sich auf den Schlafrhythmus ihres Kindes einlassen, ist guter Schlaf fast garantiert.

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