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Bitte beachte, dass es sich hier um Symptome der Alzheimer-Erkrankung handelt, die isoliert betrachtet harmlos sein können. Es sind Indikatoren, bei denen man mit einem Hausarzt über das weiter Vorgehen sprechen kann.

Vor allem wenn zugleich mehrere der folgenden Veränderungen an einem älteren Menschen festzustellen sind, besteht eine erhöhte Wahrscheinlichkeit für eine Alzheimer-Erkrankung.

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Also wenn Du immer Deine Autoschlüssel verlegst, bedeutet es nicht, dass Du Alzheimer hast sondern vor allem bei folgenden Symptomen:

  • Rasch zunehmende Vergesslichkeit, insbesondere das Kurzzeitgedächtnis betreffend
  • Zunehmende Schwierigkeiten bei der Erledigung alltäglicher, selbstverständlicher Aufgaben
  • Probleme bei der sprachlichen Artikulation
  • Orientierungsschwierigkeiten in Raum und Zeit
  • Nachlassendes Urteilsvermögen
  • Konzentrationsschwierigkeiten und Probleme beim Abstrahieren
  • Falsche Zuordnungen von Erinnerungen
  • Gelegentliche Sehstörungen
  • Verhaltens- und Persönlichkeitsänderungen
  • Antriebslosigkeit

Je nach Auftreten und Kombination dieser Symptome wird zwischen einer leichten, mittleren und schweren Alzheimererkrankung unterschieden.

  1. Das frühe Stadium von Alzheimer
    Die Anfangsphase kann bis zu zehn Jahren dauern. Die Betroffenen haben Schwierigkeiten damit, sich neue Informationen zu merken. Sie lesen einen längeren Artikel und wissen am Ende nicht mehr, was zu Beginn erläutert wurde. Gegenstände werden immer wieder verlegt und nur schwerlich wiedergefunden. Eine gute Konzentration auf ein Gespräch ist kaum noch möglich. Bestimmte Worte, die im Zuge des Gesprächs gerade gebraucht werden, fallen dem Betroffenen einfach nicht ein. Sogar erste Probleme bei der räumlichen Orientierung können auftreten.
  2. Das mittlere Stadium von Alzheimer
    In dieser fortgeschrittenen Phase der Erkrankung sind bereits die Sprache und das Sprachverständnis spürbar beeinträchtigt, das heißt, es treten Fehler im Satzbau auf, Antworten werden kurz und sind zum Teil aus dem Zusammenhang gerissen, die Kommunikation insgesamt erweist sich als etwas schwierig. Das Datum des Tages sowie die Tageszeit werden nicht mehr richtig erfasst. Der Rhythmus von Schlafen und Wachsein gerät oftmals durcheinander. Sogar die eigenen Kinder werden manchmal nicht erkannt.
  3. Das Spätstadium von Alzheimer
    Die Welt, in der der Patient nun lebt, wird scheinbar immer kleiner und zugleich immer unübersichtlicher. Der Betroffene ist nun bei jedem Alltagsschritt auf Hilfe angewiesen, was auch damit zusammenhängt, dass er nach und nach die Kontrolle über seine Körperfunktionen verliert. Da das Kurzzeitgedächtnis geradezu vernichtet ist, sind nicht einmal mehr allereinfachste Gespräche möglich. In der Konsequenz verstummen die meisten Patienten. Dennoch spüren und genießen es die Patienten, wenn es jemand gut mit ihnen meint.

Auf Deine persönlichen Erfahrungen und Erkenntnisse darüber sind wir natürlich sehr gespannt, sagt uns Eure Meinung. Diskutiert mit Betroffenen: Alzheimer Forum

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Folgende weitere Artikel sind in dieser Reihe erschienen (um zum Artikel zu kommen bitte auf die Überschrift klicken):

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