Samstag, Juli 4, 2020
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Muttermilch prägt unseren Geschmack

Mit Deinem Essen bestimmst Du die Geschmacksrichtung der Muttermilch

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Vorliebe für Süßes

Hast Du Dich schon mal gefragt, warum eigentlich alle Menschen eine Schwäche für Süßes haben. Ja und auch Dein Säugling ist da keine Ausnahme und hat auch schon eine Vorliebe für süße Sachen. Der Grund dafür ist ganz einfach – das Fruchtwasser ist schuld. Das schmeckt nämlich leicht süßlich und davon trinkt bereits das Ungeborene täglich. Auch Deine Muttermilch schmeckt leicht süßlich und so gewöhnt sich das Baby ab dem ersten Lebenstag an den süßen Geschmack. Was Du in dem Zusammenhang auch wissen solltest – je nachdem, was Du als Mutter vor dem Stillen gegessen hast, gibst Du diesen Geschmack ebenfalls an Dein Kind weiter.

Muttermilch mit Geschmack

Forscher der Universität Stockholm haben herausgefunden, dass die Aromen Deiner Mahlzeiten nach und nach in die Muttermilch übergehen. Also je nach dem,was Du gegessen hast, schmeckt die Muttermilch ein bisschen anders. Isst Du also eine Banane, so schmeckt die Muttermilch bereits nach knapp einer Stunde ebenfalls nach Banane und Dein Kind lernt diesen Geschmack kennen. Gleiches gilt für andere Aromen, wie bestimmte Gewürze z.B. Kümmel oder auch Menthol. Allerdings dauert es unterschiedlich lange, bis die Geschmacksrichtungen in der Muttermilch angekommen sind und ebenfalls sind die verschiedenen Geschmäcker auch unterschiedlich lange in der Muttermilch noch zu schmecken. Deine Muttermilch ist somit für Deinen Schatz ein regelrechter Geschmackstrainer. Denn die Mediziner gehen davon aus, dass die Vielfalt der unterschiedlichen Geschmäcker in der Muttermilch den Säugling auf spätere neue Geschmacksrichtungen vorbereiten und das Kind dann später auch offener für neue Geschmackserlebnisse ist. Wenig verwunderlich ist somit auch, das wir unseren Lieblingsgeschmack bereits in frühester Kindheit mit der Muttermilch regelrecht “aufsaugen”. Auch das haben Wissenschaftler schon nachweisen können.

Und wenn’s mal nicht schmeckt?

Sträubt sich Dein Nachwuchs zum Beispiel nach dem Besuch beim Griechen gegen die Muttermilch – dann kann es gut sein, dass ihm der Knoblauchgeschmack nicht so wirklich zusagt. Aber keine Sorge, nach einigen Stunden hat der sich aus der Muttermilch wieder verabschiedet. Nach und nach wirst Du so herausfinden, welche Dinge Dein Säugling nicht mag bzw. worauf er empfindlich reagiert – die kannst bzw. solltest Du dann erstmal von Deinem Speiseplan streichen.

Tipps zur Ernährung in der Stillzeit

  • Wenn Du stillst, kannst Du im Grunde so weiter essen, wie Du es bereits während der Schwangerschaft getan hast, also eine ausgewogene, vitaminreiche, fettarme Mischkost. Obst und Gemüse, Milch und Milchprodukte gehören deshalb genau so auf den Speiseplan, wie Getreideprodukte, mageres Fleisch bzw. Geflügel, Fisch und Eier.
  • Auf eine Diät solltest Du in der Stillzeit unbedingt verzichten. Die Milch für Dein Kind wird zwar weiterhin ausreichend gebildet, allerdings kann es passieren, dass Du aufgrund des Mangels, weniger Energie hast, dadurch müde und schlapp bist und für Krankheiten anfälliger bist.

Autor: jb

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